18 neue „Motorkettensägen-Fachfrauen“

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Das Foto nach dem Lehrgang: (v.l.) Katja Schenk, Udo Mohr und Thomas Specht und die beiden Ausbilder von rechts: Bernd Ickler und Stefan Daube. Fotos: Manns

Das Foto nach dem Lehrgang: (v.l.) Katja Schenk, Udo Mohr und Thomas Specht und (v.r.) die beiden Ausbilder Bernd Ickler und Stefan Daube. Fotos: Manns

Niederaula-Kerspenhausen. Drei Tage, vom 24. bis 26. März, wurden 18 Feuerwehrfrauen aus dem gesamten Kreisgebiet in der Handhabung der Motorkettensäge unterwiesen. Unterstützt wurde dieser Lehrgang, der im Feuerwehrhaus in Niederaula-Kerspenhausen stattfand, vom Kreisfeuerwehrverband Hersfeld-Rotenburg.

Kreisbrandmeister Udo Mohr und Gemeindebrandinspektor Matthias Schenk begrüßten die teilnehmenden Frauen. Als Ausbilder hatte sich Stefan Daube aus Kerspenhausen und Bernd Ickler aus Niederaula zur Verfügung gestellt.

Geschult wurde bei dieser Unterweisung nach den sogenannten „Modulen 1+2“. Das Modul 1 enthält die Unfallverhütungsvorschriften, sowie die Wartung und Pflege der Motorkettensäge. Das Modul 2 beinhaltet das sägen von liegenden Holz, Holz unter Spannung sowie alle Schnittechniken.

Aufbau und Umgang mit der Motorkettensäge sowie die Unfallverhütungs-Vorschriften wurde im theoretischen Teil gelehrt. In zwei Gruppen wurde ausgebildet, einmal theoretisch über Schnittechniken und Spannungsbeurteilung und einmal praktisch über Wartung und Pflege, was auch das schärfen von Ketten enthielt.

Am dritten Tag ging es frühmorgens um 8 Uhr schon zum praktischen Teil in den Wald. Hier wurde der sichere Umgang mit der Motorkettensäge vorgeführt. Nach einem deftigen Frühstück und frisch gestärkt ging es dann mit der Entastung und Durchführung der verschiedenen Schnittechniken weiter.

Die zwischenzeitlich von den Ausbildern gefällten Bäume wurden anschließend beseitigt.
Die beiden Ausbilder zeigten noch das sichere beseitigen von Bäumen, die durch Sturm über Straßen ragen, unter Zuhilfenahme von Seilwinden.

Nach so vielen Anstrengungen wurden zur Mittagspause mit einer kräftigen Gulaschsuppe die letzten Kraftreserven für die theoretische Prüfung mobilisiert.

Nach der Auswertung der Fragebögen zeigte sich der Kreisverbandsvorsitzende Thomas Specht sehr erfreut, daß nun auch eine der letzten Männerdomänen in der Feuerwehr im Kreis Hersfeld-Rotenburg durch die Frauen erobert wurde. Er dankte den Ausbildern und der Feuerwehr Kerspenhausen für die hervorragende Organisation bei diesem Lehrgang.

Kreisbrandmeister Udo Mohr überreichte den 18 frisch gebackenen „Motorkettensägen-Fachfrauen“ die Urkunden und freute sich, daß alle die Prüfung bestanden hatten.

Nach dem offiziellen Teil gab’s zum Abschluss noch Kaffee und Kuchen am Nachmittag.

Die Organisatoren bedankten bei der Fa. Schmelz & Webert aus Bad Hersfeld für die sehr zahlreich zur Verfügung gestellten Ausbildungsmaterialien. (gm)

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