Wiesbaden/Osthessen. „Mit der heute erteilten Genehmigung für den Bau und den Betrieb der Salzwasserleitung von Neuhof nach Philippsthal wird eine wichtige Weiche für den Unternehmensstandort Neuhof und für die Sicherung von mehreren hundert Arbeitsplätzen in Nordhessen gestellt“, so Jürgen Lenders, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Jürgen Lenders, Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Nord- und Osthessen und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag. Foto: Archiv
Die FDP begrüße die Entscheidung, denn sie zeige, dass wirtschaftliche Entwicklung und Umwelt- und Naturschutz Hand in Hand gehe, wenn alle Beteiligten an einem Strang zögen.
Zur Genehmigung, die das Regierungspräsidiums Kassel für den Bau der etwa 63 Kilometer langen Leitung erteilte, erklärte Lenders weiter: „Der Planfeststellungsbeschluss ist keine politische Entscheidung, aber in der Sache nicht weniger bedeutend. Nach fachlich-rechtlicher Prüfung aller Entsorgungsalternativen bedeutet die Salzwasserleitung von Neuhof nach Philippsthal im Ergebnis, dass Arbeitsplätze erhalten und damit den Menschen in der Region Sicherheit gegeben werden kann, gleichzeitig aber auch die Umwelt merklich entlastet wird.“
Der Bau der Pipeline sei sowohl aus wirtschafts-, als auch aus umweltpolitischer Sicht der richtige Weg, den es in den kommenden Jahren gezielt fortzusetzen gelte.
——————————-
Lesen Sie hier mehr zum Thema:
Regierungspräsidium genehmigt Rohrleitung und weitere Salzabwasser-Einleitung in die Werra (vom 25. Juni 2012)
K+S zur Genehmigung der Salzwasserleitung Neuhof-Philippsthal: Größtmögliche Schonung der Umwelt (vom 25. Juni 2012)
Hölzel zur Genehmigung der K+S-Salzwasserleitung: „Vom Wirtschaftsministerium angeordnet?“ (vom 25. Juni 2012)


